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Podiumsdiskussion: Welche Rechte haben Menschen im Gefängnis?

Schnelle Fakten

Informationen

Podiumsdiskussion in Essen

Welche Rechte haben Menschen im Gefängnis? Wie haben sich diese Rechte im Laufe der Zeit verändert – und was bedeuten sie für den Alltag hinter Gittern?

Diesen Fragen wird in einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Aktionstage Gefängnis 2026 (Öffnet in einem neuen Tab)  nachgegangen. Eingeladen sind die Juristin und Kriminologin Christine Graebsch, die seit vielen Jahren zum Strafvollzug forscht, sowie Thomas Meyer-Falk, der 17 Jahre im Strafvollzug und weitere zehn Jahre in der Sicherungsverwahrung verbracht hat. Gemeinsam wird der Versuch unternommen, die unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen und über die Rechte von Gefangenen, die Realität des Strafvollzugs und die Möglichkeiten und Grenzen von Resozialisierung zu diskutieren.

Keine Anmeldung zur Teilnahme nötig

Vorwissen ist nicht erforderlich – alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren! Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Veranstaltung im Rahmen der "Aktionstage Gefängnis 2026"

Die Podiumsdiskussion ist eine Veranstaltung des Strafvollzugsarchivs (Öffnet in einem neuen Tab)  am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften im Rahmen der Aktionstage Gefängnis 2026 statt.

Die Aktionstage Gefängnis 2026 (Öffnet in einem neuen Tab)  laufen diesem Jahr unter dem Motto „50 Jahre Strafvollzugsgesetz – Vom historischen Neuanfang zur neuen Straflust“. Vor dem Inkrafttreten des Strafvollzugsgesetzes im Jahr 1977 gab es keine gesetzlichen Regelungen für den Strafvollzug. Mit dem Gesetz sollte sich das ändern. Doch was hat sich seitdem tatsächlich verändert? Inwiefern konnte das Gesetz Willkür im Strafvollzug begrenzen? Unter welchen Bedingungen leben Menschen heute im Gefängnis, und wie steht es um die Umsetzung ihrer Rechte? Und schließlich: Kann ein human gestalteter Strafvollzug, in dem die Rechte von Gefangenen konsequent geachtet werden, überhaupt mehr positive als negative Wirkungen entfalten – oder liegen die Grenzen von Resozialisierung und Kriminalitätsprävention bereits in der Institution Gefängnis selbst?

Die Aktionstage Gefängnis 2026 finden vom 01. bis 14.11.2026 bundesweit statt und umfassen Veranstaltungen von verschiedenen Initiativen und Vereinen. Ziel der Aktionstage ist es, den Strafvollzug sowie seine Folgen stärker zum öffentlichen Thema zu machen. 


Portrait von Christine Graebsch __ Portrait of Christine Graebsch
Prof. Christine Graebsch, Dr.
Telefax
  • 0231 91124911
Sprechzeiten

Nach Absprache per E-Mail

Veranstalter

Strafvollzugsarchiv, Prof. Dr. Christine Graebsch

Veranstaltungsort

Coralle Essen

Breslauer Straße 86

45145 Essen

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