Über das Projekt
AkOpt — Intelligente Analytik für kontinuierliche Optimierungen produzierender Wertschöpfungsstufen mit ERP- und Sensordaten
Im geförderten Forschungsprojekt des ZIM-Netzwerks Digital Production Networks (Öffnet in einem neuen Tab) entwickeln wir Lösungen, mit denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Produktions- und Logistikprozesse gezielt verbessern können. Dafür verbinden wir Echtzeit-Sensordaten aus der Prozessausführung mit Daten aus ERP-Systemen und führen beides in einem digitalen Echtzeitabbild zusammen, einem Digitalen Zwilling. In diesem digitalen Zwilling werden aktuelle und historische Informationen gebündelt und mit Process Mining sowie KI-Methoden ausgewertet, um Schwachstellen sichtbar zu machen und konkrete Optimierungspotenziale abzuleiten. So unterstützt das Projekt sowohl einmalige, projektbasierte Verbesserungen als auch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im laufenden Betrieb.
Die Fachhochschule Dortmund und die MotionMiners GmbH (Öffnet in einem neuen Tab) entwickeln dafür geeignete Algorithmen und erproben sie praxisnah in Reallaboren. Auf Seiten der Fachhochschule erfolgt dies insbesondere im Logistiklabor LogILab (Öffnet in einem neuen Tab) des Fachbereichs Wirtschaft, das als Testumgebung für integrierte Produktions- und Intralogistik-Szenarien dient. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf standardisierten Datenmodellen und Schnittstellen, damit KMU ihre Systeme und Datenquellen einfacher anbinden und sich digital besser vernetzen können. Ziel ist es, kostengünstige und skalierbare Ansätze bereitzustellen, die den Einstieg in datengetriebene Optimierung erleichtern und die digitale Kluft verringern. Durch die systemübergreifende Integration stärkt das Projekt zudem die Zusammenarbeit entlang der Lieferkette und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit von KMU im Umfeld von Industrie 4.0.
Kontakt & Team
Leitung
Prof. Katja Klingebiel, Dr.
Sprechstunde nach Email-Anmeldung am Donnerstag um 12 Uhr


