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Digitale Nachhaltigkeit: Das war der ORCAthon 2026

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Abwechslungsreich, arbeitsintensiv, international, bereichernd! So lässt sich der ORCAthon 2026 zusammenfassen. Am 14. und 15. September 2026 trafen sich 25 internationale Lehrende an der Fachhochschule Dortmund, um gemeinsam digitale Lehrmaterialien aufzubereiten und Module als Open Educational Ressources (OER) zu erstellen.

Von der Idee zu OER-Modulen

Der ORCAthon begann mit Grußworten von Markus Deimann, Geschäftsführer von ORCA.nrw, und Prorektor Stephan Weyers, verantwortlich für Studium, Lehre und Internationales an der FH Dortmund. Beide betonten die Bedeutung von digitaler Nachhaltigkeit und internationaler Zusammenarbeit im Hochschulalltag. Im Anschluss führte Sebastian Kreimer (CSR) und Rebecca Hegemann-Rockel (Bibliothek⁺) in das Thema „Digitale Nachhaltigkeit“ ein.

Dann starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Workshop: „Sustainability in the Disciplines – Integrating ESD (Education for Sustainable Development) into Subject-Based Curricula in Higher Education” war das Thema, das Markus Deimann und Joachim Preusse von ORCA.nrw hierfür vorbereitet hatten. Lara Trompeter von der Rechtsinformationsstelle der FernUniversität Hagen erläuterte die Grundlagen des Europäischen Urheberrechts, insbesondere in Bezug auf Creative Commons Lizenzen.

Arbeit und Kreativität in internationalen Teams

Ausgestattet mit diesen fundierten Informationen arbeiteten die Teilnehmenden in international gemischten Teams. Diese hatten sich bereits im Vorfeld des ORCAthon online gebildet und Themen für neue Module im Bereich Projektmanagement definiert. In Präsenz an der Fachhochschule Dortmund wurde an der konkreten Umsetzung gearbeitet.

Dabei wurde die Arbeit durch fachliche Beratung begleitet: Vor Ort waren Vincent Beringhoff (Lehrvideos und mediendidaktische Konzepte), Sebastian Kreimer (Nachhaltigkeit) sowie Wolfgang Schmidt-Sielex und Christian Schnieders (Barrierefreiheit von Lehrmaterialien). Sie brachten ihre Expertise ein, um die Qualität, Methodenvielfalt und Zugänglichkeit der OER-Materialien zu unterstützen.

Praxiserfahrung auch für Studierende 

Parallel zu den Lehrenden arbeiteten auch internationale Studierendengruppen aus Projektmanagement-Studiengängen an innovativen, selbst gewählten Projekten – bereits seit mehreren Wochen im virtuellen Austausch. Am Ende des ORCAthon wurden sie online nach Dortmund eingeladen und präsentierten ihre Ergebnisse vor einer Jury.

„Das waren zwei Tage mit intensivem fachlichem Austausch, aber auch Zeit für Gespräche über Lehr- und Lernkulturen weltweit. Internationale Bildungszusammenarbeit so greifbar zu machen wie hier beim ORCAthon, ist für uns Lehrende, aber auch die Studierenden eine wirklich gute Erfahrung“, findet Carsten Wolff vom IDiAL.

Der ORCAthon wurde von ORCA.nrw, der Bibliothek⁺ und dem IDiAL (beide Fachhochschule Dortmund) organisiert und war Bestandteil der International Summer Convention.

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