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Fachbereich Architektur

FH Dortmund-Student gewinnt BDA Masters 2025

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Der Fachbereich Architektur der FH Dortmund freut sich über einen herausragenden Erfolg! Lennart Girkes zählt zu den fünf Preisträger*innen der BDA Masters 2025. Seine Bachelorarbeit, betreut von Prof. Christine Remensperger, überzeugte die Jury des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA NRW durch ihren reflektierten Umgang mit aktuellen gesellschaftlichen und gestalterischen Fragestellungen.

Die prämierten Arbeiten widmen sich Themen wie Erinnerungsarchitektur, neuen Wohnformen, dem Umgang mit Bauten der 1970er Jahre, der Zukunft von Vereinsheimen oder der Teilhabe von Anwohner:innen an Stadtentwicklungsprozessen. Alle ausgezeichneten Entwürfe überzeugten die Jury durch einen verantwortungsvollen und zugleich experimentierfreudigen Umgang mit architektonischen Fragestellungen sowie durch eine klare gestalterische Haltung.

Insgesamt waren 30 Abschlussarbeiten von 13 nordrhein-westfälischen Hochschulen für den Wettbewerb nominiert. Teilnahmeberechtigt waren Bachelorabsolvent:innen der Studiengänge Architektur und Städtebau. Die fünf Preisträger:innen erhalten jeweils ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro zur Aufnahme ihres Masterstudiums.

Erstmalig wurde in diesem Jahr der mit 1.000 Euro dotierte „Preis der Nominierten zum BDA Masters“ doppelt vergeben. Die nominierten Studierenden vergaben diese Auszeichnung gemeinschaftlich an zwei Projekte.

Zur Arbeit

In seiner Bachelorarbeit entwickelt Lennart Girkes einen wegweisenden Transformationsansatz für ein Verwaltungsgebäude der 1975er Jahre. Statt des geplanten Abrisses schlägt er eine Umnutzung zu einem vielfältigen Wohn- und Arbeitsort vor, ergänzt durch Sport- und Erholungsangebote. Zugleich plädiert er für den Verzicht auf die geplante Neubausiedlung und setzt stattdessen auf Aufforstung. Damit leistet die Arbeit einen starken Beitrag zur Bauwende und zum Erhalt bestehender Strukturen.

Die konzeptionelle Qualität zeigt sich besonders in der sorgfältigen Weiterentwicklung der Grundrisstypologie. Eingeschnittene Atrien bringen Licht in den tiefen Bestand und schaffen großzügige Erschließungsräume. Durch gezielte Öffnungen entstehen Außenbezüge und Bereiche für gemeinschaftliche Begegnung. Die markante Tragstruktur des Gebäudes werden genutzt, um vielfältige Wohnungstypologien und differenzierte Freiraumqualitäten zu integrieren.

Die Jury lobt den sensiblen Umgang mit dem Bestand bis ins konstruktive Detail. Die energetische Ertüchtigung gelingt überzeugend: Eine zurückgesetzte neue Fassadenebene schafft großzügige Loggien für alle Wohnungen, während die charakteristischen Brüstungselemente der Bestandsfassade erhalten bleiben.

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