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Sound Design für Elektrofahrzeuge und seine Wahrnehmung durch Nutzer

Sonstige Forschungsleistung

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Zitat

A. Fortino, T. Kliem, and L. Lübbert, Sound Design für Elektrofahrzeuge und seine Wahrnehmung durch Nutzer. 2026 [Online]. Available: https://www.daga2026.de/programm

Abstract

Mit der Einführung der UN-Regelung Nr. 138 wurde die akustische Wahrnehmbarkeit von Elektrofahrzeugen zum verpflichtenden Bestandteil des Fahrzeugdesigns. In der derzeit in Überarbeitung befindlichen Fassung 138.02 zeigt sich, dass die Diskussion über die zukünftige Richtung der Geräuscheinreichung kontrovers geführt wird – zwischen der Reduktion und der Anhebung der Geräuschemissionen sowie der Erweiterung der relevanten Geschwindigkeitsbereiche. Der Vortrag beleuchtet, dass Sound Design bei Elektrofahrzeugen nicht nur eine gesetzliche Anforderung im Sinne des Fußgängerschutzes darstellt, sondern auch wesentliche Beiträge zur Fahrsicherheit und Nutzererfahrung leistet. Durch den Wegfall traditioneller akustischer Rückmeldungen im elektrischen Antriebssystem verliert der Fahrer eine wichtige sensorische Kopplung an den Fahrzustand. Strategien und algorithmische Ansätze zur Gestaltung synthetischer Fahrgeräusche können hier Abhilfe schaffen, indem sie sowohl die emotionale Ansprache als auch die intuitive Wahrnehmung des Fahrzustands unterstützen. Der Beitrag diskutiert methodische Ansätze zur Soundgestaltung, die Sicherheit, Akzeptanz und Markenidentität in Einklang bringen, und zeigt, wie gezielte akustische Gestaltung die Schnittstelle zwischen technischer Notwendigkeit, Nutzererlebnis und Regulierung bildet.

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