Rund 150 Arbeiten zeigten die Design-Studierenden bei der Podest-Ausstellung im April 2026. Dem Publikum gefiel eine Arbeit über Parks in Japan am besten.
In Japan sind privat betriebene, aber öffentliche Parks ein Ding. Und die Betreiber sind bei der Aufstellung von Verhaltensregeln und Verboten überaus kreativ und fleißig: Eine Regel laute, dass man im Park keine Freunde treffen, sondern sich dort nur mit den Personen aufhalten dürfe, mit denen man den Park betreten habe, erzählte die Designerin im Gespräch mit Besuchenden.
Im Filmstudio des Fachbereichs hatte sie ein Baugerüst mit Bildschirmen und Info-Tafeln bestückt, die in Wort, Bild und Ton die Atmosphäre in diesen Parks wiedergaben. Auf ihre Ausstellungskarte klebten die Besuchenden mehr Gefällt-mir-Punkte als bei allen anderen Exponaten – hallo Publikumspreis!
Insgesamt war die Podest-Schau so vielseitig und abwechslungsreich wie der Fachbereich. Aus den Bachelorstudiengängen Film und Sound, Fotografie, Kommunikationsdesign, Objekt- und Raumdesign, Serious Games & Digital Knowledge und aus den Masterstudiengängen Fotografie sowie Szenografie und Kommunikationsdesign waren Zeichnungen und Gemälde, Fotos und Videos, Objekte und Plakate, Installationen und Performances zu sehen.
Darüber hinaus boten Studierende am zweiten und letzten Tag der Ausstellung selbsterstellte Arbeiten wie Schmuck, Grafiken, Fotos, Sticker und vieles mehr auf einem Kreativmarkt im Innenhof feil.