Der Saal ist gut gefüllt. Noch wird getuschelt, wird leicht aufgeregt mit den orangefarbenen Sonnenbrillen gespielt, die auf den Sitzen liegen. Ein Mix aus Vorfreude, aus Neugier und Aufregung. Film ab! „In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, ertönt eine Stimme aus den Boxen. Der Anfang ist jetzt. Für etwa 2.000 Erstsemester der Fachhochschule Dortmund beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt.
Die Hochschule hatte zur offiziellen Erstsemesterbegrüßung ins Konzerthaus Dortmund geladen. Für viele war der Weg dorthin nicht weit. Etwa jeder fünfte neue Studierende kommt aus Dortmund. Doch die FH zieht Interessierte aus allen Ecken des Landes an. Aus München, Berlin, Dresden, Rostock und Kiel haben sich Studierende eingeschrieben. Die gut 300 internationalen Studierenden kommen aus fast 50 Nationen, darunter Argentinien, Peru, die Philippinen und die Ukraine. Und nach wie vor ist es möglich, ein Studium an der FH Dortmund zu starten. Für einige der etwa 70 Bachelor- und Masterstudiengänge gibt es noch freie Plätze. www.fh-dortmund.de/frei (Öffnet in einem neuen Tab)
„Studieren heißt nicht, einem vorgezeichneten Weg zu folgen. Studieren bedeutet, Wege neu zu entdecken“, sagte FH-Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel in ihrer Begrüßungsrede an die Neuen. Dazu diene der Austausch über die Fachbereiche und über die Hochschule hinaus. „Seien Sie neugierig, wenn Sie etwas noch nicht verstehen. Seien Sie entschlossen, wenn Sie für etwas brennen. Seien Sie bereit, Ihre Meinung zu ändern, wenn Sie ein gutes Argument überzeugt“, so die Rektorin weiter.
Gleichzeitig sei das Studium manchmal auch eine Herausforderung. Dafür biete die FH Dortmund aber viele Unterstützungsmöglichkeiten. Davon konnten sich die Erstsemester im Foyer des Konzerthauses überzeugen. Neben dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und den Fachschaften präsentierten sich dort auch Career Service, Studierendenwerk, Hochschulsport, Familienservice, Mathe-HelpDesk, International Office und viele weitere.
„Egal wo Sie herkommen, wir als Stadt Dortmund freuen uns, dass Sie da sind. Sie haben sich eine gute Stadt zum Studieren ausgesucht“, sagte Bürgermeister Norbert Schilff in seinem Grußwort. Dortmund sei eine lebenswerte, grüne und innovative Stadt. Er hoffe, dass viele auch nach dem Studium in Dortmund bleiben. „Wir brauchen kluge Köpfe, wir brauchen junge Menschen, die Fragen stellen und Dinge anders betrachten. Und wir brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen.“
Bis dahin haben die Erstsemester aber noch etwas Zeit. Zunächst stehen in den kommenden Tagen die Orientierungen an den Fachbereichen an. Den Höhepunkt bildet dann die Ersti-Party am 8. Oktober 2026 im FZW (Öffnet in einem neuen Tab) .